Herkunftsnachweise

Swissgrid ist seit 2007 die akkreditierte Zertifizierungsstelle für die Erfassung, Überwachung der Weitergabe, Ausstellung und Entwertung von Herkunftsnachweisen im Sinne der Verordnung des UVEK über den Nachweis der Produktionsart und der Herkunft von Elektrizität.

Seit dem 1. Januar 2018 führt Pronovo diese Akkreditierung fort.

Die jährliche Zulassung durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS) garantiert, dass weder die Geschäftsleitung noch die Eigentümer der Pronovo AG einen Einfluss auf die Abwicklung der Herkunftsnachweise sowie die Förderprogramme der Einspeise- resp. Einmalvergütung ausüben. Das Bundesamt für Energie (BFE) ist die verantwortliche Aufsichtsbehörde.

  • Facts Herkunftsnachweise

    Die von Pronovo ausgestellten Nachweise garantieren die Herkunft des erzeugten Stroms. Sie zeigen also auf, aus welchem Kraftwerk und aus welcher Energiequelle der Strom stammt.

     

    Seit dem 1. Januar 2013 besteht die gesetzliche Pflicht, dass die gesamte schweizerische Elektrizitätsproduktion aus Kraftwerken mit einer Netzanschlussleistung von über 30 kVA mittels Herkunftsnachweisen erfasst werden muss. Weiter müssen alle vorhandenen Nachweise für die Stromkennzeichnung verwendet werden. Dies bedeutet, dass der Stromlieferant dem Endverbraucher den gelieferten Strommix einmal jährlich mit der Rechnung deklarieren und auf der Basis von Herkunftsnachweisen garantieren muss. Damit wird nicht nur auf der Produktionsseite, sondern auch auf der Seite des Endverbrauchers eine hohe Transparenz erreicht.

     

    Herkunftsnachweise werden auch für konventionelle Kraftwerke und Kernkraftwerke ausgestellt. Bei Kraftwerken mit erneuerbaren Energiequellen können zwecks Garantie von zusätzlichen Qualitäten (wie z.B. ökologische Nachhaltigkeit) Stromproduktelabels von anderen Organisationen auf dem Herkunftsnachweis mitgeführt werden.

News

Freitag, 10.01.2020
Neue Richtlinien MKF
Die Mehrkostenfinanzierung (MKF) ist eines der Vorreiterprogramme zur Förderung von erneuerbaren Energien in der Schweiz.
Das Programm wird nur noch mit den bestehenden MKF-Anlagen fortgeführt. Der Artikel 7 des Energiegesetzes (EnG) in der Fassung vom 26. Juni 1998 dient als Rechtsgrundlage für die MKF. Gemäss dieser Bestimmung sind die Energieversorgungsunternehmen
Montag, 06.01.2020
Pronovo schafft Transparenz
Mit Inkrafttreten des neuen Energiegesetzes auf den 01.01.2018 hat sich die rechtliche Grundlage des Einspeisevergütungssystems, aber auch der Einmalvergütungen für Photovoltaikanlagen grundlegend geändert. Um die darauf angepasste Vollzugspraxis transparent zu machen, hat sich Pronovo entschieden, Richtlinien zu veröffentlichen.
Als erstes Dokument
Donnerstag, 24.10.2019
Bundesrat verabschiedet Revision von Verordnungen im Energiebereich
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23.10.19 eine Teilrevision der für die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien relevanten Energieförderungsverordnung (EnFV) beschlossen.
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

Absenkung der Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen mit Inbetriebnahme ab 1. April 2020:

Photovoltaik-Anlagen im Einspeisevergütungssystem
Dienstag, 22.10.2019
Update: Wartezeiten für die Förderung von Photovoltaik-Anlagen deutlich verkürzt
Das BFE hat am 22.10.2019 Informationen zu verkürzten Wartezeiten bei der Förderung von Photovoltaikanlagen ab 2020 publiziert.
Ab 2020 wird die Wartezeit für die Einmalvergütungen für Photovoltaik-Anlagen auf unter ein Jahr verkürzt.
Bis Ende 2020 wird die KLEIV voraussichtlich für alle Anlagenbetreiber ausbezahlt, die ihr vollständiges Gesuch bis