EIV – Erweiterung

  • Erweiterung nach Erhalt einer Einmalvergütung - Karenzfrist

    Die Mindestdauer, während der ein Betreiber für eine Anlage nicht erneut eine Einmalvergütung in Anspruch nehmen kann, beträgt 15 Jahre. Somit besteht für nachträgliche Erweiterungen während dieser Karenzfrist keine Möglichkeit einer zusätzlichen Förderung respektive Vergütung.

    Diese Mindestdauer gilt nicht bei Photovoltaik Anlagen, für die ein Betreiber eine Einmalvergütung nach altem Recht (d.h. vor 2018) erhalten hat

  • Erweiterung vor Erhalt einer Einmalvergütung

    Eine Anlagenerweiterung oder Erneuerung ist erheblich und damit zusätzlich förderwürdig, wenn die Leistung durch die Erweiterung oder die Erneuerung um mindestens 2 kW gesteigert wird. Zudem darf nach einer Erweiterung für die gesamte Anlage weiterhin nur ein Einspeisepunkt bestehen.

    Für Erweiterungen wird nur ein Leistungsbeitrag im Umfang der Leistungssteigerung entrichtet. Es wird kein Grundbeitrag entrichtet.

    Wird eine Anlage bereits vor Erhalt der Einmalvergütung erweitert, so werden der Grundbeitrag für den zuerst in Betrieb genommenen Anlagenteil und der Leistungsbeitrag entsprechend dem Inbetriebnahmedatum der einzelnen Anlagenteile ausbezahlt.

    Eine Einmalvergütung wird für Photovoltaikanlagen mit einer Anlagenleistung inklusive sämtlichen Erweiterungen bis maximal 50 MW ausgerichtet.

    Bitte melden Sie uns die geplante Erweiterung mindestens einen Monat vor der Inbetriebnahme mit dem Formular «Voranzeige zur Inbetriebnahmemeldung / Erweiterung».

    Nach der Inbetriebnahme der Erweiterung müssen Sie folgende Unterlagen einreichen:

    Es gelten die gleichen Anforderungen an diese Dokumente wie bei der Erstanmeldung für die Einmalvergütung. Reichen Sie die beglaubigten Anlagedaten spätestens drei Monate ab der Inbetriebnahme der Erweiterung ein.